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Wichtige Hinweise    

Etappe 2:
Dresden-Pillnitz - Dresden-Wilder Mann

Start: Am Rathaus in Pillnitz

  • ehemaliger Dorfplatz Am Rathaus
Pillnitz:
1335 erstmalig erwähnt, ab 1403 altes Schloss, ab 1720 Lustschloss mit großem Barock- und englischem Park, Weintraube im Gemeindesiegel, 1950 nach Dresden eingemeindet
  • westwärts in die Dresdner Straße
  • nach ca. 100 m  rechts in die Hausbergstraße biegen
Aufzählung

erspart Aufstieg zum Hausberg
 

    • Wer sich den Aufstieg zum Hausberg sparen will, geht auf der Dresdner Straße weiter
 
  • am Ende eines Linksbogens führt der Hohe Steig aufwärts
 
  • Hausberg
Aufzählung

Hausberg

  • Standort einer mittelalterlichen Burganlage, später Weinberg (mit Großem Berg in kurfürstlichem Besitz, nach Reblauskatastrophe Edelobstanlagen, ab 1927 Landhaussiedlung, 1931 Ausflugscafe)

  • bekannte Aussicht von einer Terrasse am (ehemaligen) Café
  • Treppe bis zu ihrem Ende hinaufsteigen
  • dort links auf der Copitzer Straße
Aufzählung

Variante über den Zuckerhut

  • Vor Beginn der Copitzer Straße:

    • einen Wanderweg mit grüner Trauben-Markierung weiter hinauf bis zum Poetenweg

    • diesen nach links immer am Waldrand zum Zuckerhut (prächtige Aussicht)

    • dann ca. 100 m zurück und rechts abwärts zum Keppgrundweg (ca. 20 min länger)

  • an alten Weinbergsmauern entlang abwärts zur Dresdner Straße
  • an einer alten Wegsäule (links) nach rechts einbiegen
 

Wegsäule:
Wegweiser nach Krieschendorf und Malschendorf, wohin der Weg hier früher steil hinaufführte

  • Einmündung der Leonardo-da-Vinci-Straße
  • Nr.147/149 Villa von Prinz Georg von Sachsen 1864 als Sommersitz erbaut
  • dazu 1877 in Nr.151 die königliche Privatkapelle, erst 1933 für die Pillnitzer und Hosterwitzer Katholiken geöffnet
  • gegenüber das Pfarrhaus in der ehemaligen Villa des Leipziger Verlegers Brockhaus
  • Stadtteil Hosterwitz

1406 erstmalig erwähnt, vom Keppgrund erst später beidseitig ausgeweitet, 1950 nach Dresden eingemeindet, wie Pillnitz Wohnsitz prominenter Dresdner

  • nach ca. 350 m an der Einmündung des Weberweges das Weberhaus
Aufzählung

Nr. 44, Felsnersches Winzerhaus

  • Gedächtnisstätte, heute Carl-Maria-von-Weber-Haus mit Konzerten im kleinen Saal und im Garten
    (hier weilte Carl Maria von Weber als Kapellmeister der Dresdner Staatskapelle in den Sommermonaten 1818/19 und 1822-1824 und arbeitete hier an seinen Opern Euryanthe, Freischütz und Oberon)

  • nach weiteren 250 m vor dem unscheinbaren Keppgrundbach rechts in den Keppgrundweg biegen (mit und -Markierung)
links das Keppschloss
 
Aufzählung

Abstecher zum Keppschloss

    • Die Dresdner Straße reichlich 100 m weiter
    • Keppschloss:
      Erste Erwähnung im 17. Jh. als Plantagengut;
      ab 1749 im Besitz des Grafen Brühl (Tabakmanufaktur und Seidenraupenzucht),
      ab 1801 in Erbpacht des Grafen Camillo Marcolini, Errichtung eines Landsitzes;
      nach Umbauten durch die Konsule Thode (ab 1861) und Finke (ab 1864 im Tudorstil) Bezeichnung als Keppschloss;
      weitere Besitzwechsel und Umbauten nach 1872 und 1946 (stilwidriges Obergeschoss)

 
Aufzählung

Abstecher zum "Zuckerhut"(20 min)

    • wo der Keppgrundweg rechtwinklig nach links abbiegt, einem mit grüner Traube markierten Weg folgend aufwärts
    •  „Zuckerhut“ - schöne Aussicht
    • gleichen Weg zurück

  • weiter bis zu einem Rechtsbogen des Keppgrundweges
  • über eine Brücke nach links abbiegen
  • dem Hosterwitzer Königsweg folgen
  • nach etwa 1 km biegt der Weg in den Preßgrund ein
Der Weg führt an einer ansteigenden Mauer entlang, deren Verlauf man dann nach links kreuzt.  Nach etwa 200 m kommt man an der Rückseite von Graf Marcolinis Gartenhaus vorbei.
  • hier kommt das Flüsschen Kuksche von Rockau nach Niederpoyritz herab
  • „Weinberg in der Kuksche“ und „Alter Weinberg“ schon 1645 erwähnt
  • 15 Winzerparzellen
  • Presshaus (Weinpresse Helfenberg von 1673, TD, An der Försterei 2)
  • Preßallee auf dem westseitigen Talsporn; Zugang siehe Abstecher
  • an der Kuksche abwärts
 
  • Stadtteil Niederpoyritz
Aufzählung

Niederpoyritz

  • 1414 erstmals erwähnt, Weinbau spätestens ab Mitte 17. Jh.; Ende 19. Jh. wegen Reblauskatastrophe aufgegeben, 1950 nach Dresden eingemeindet

  • an den ersten Häusern (Ortgrenze Rockau/Nierderpoyritz) Übergang der Kuksche in die Rockauer Straße

Nr. 1 Winzerhaus Ende 18. Jh.
  • nach ca. 300 m mündet von rechts der Helfenberger Grund mit der Eugen-Dietrich-Straße ein

 

Aufzählung

Abstecher zum Preßhaus (1h, anstrengend)

    • ca. 150 m aufwärts vorbei an Bruchsteinmauern mit alten Erdkellern
    • nach dem Ortsschild Helfenberg: Blick voraus auf ehemaliges Weingut inmitten von Terrassen
    • rechts steilen Pfad hinauf durch überwaldete Terrassen eines ehemaligen Weinbergs
    • zum Presshaus von 1673 (Försterei)
    • nordöstlich anschließend die Pressallee

 
Aufzählung

Abstecher zu Rittergut und Ruine Helfenberg (im Abstieg zum Teil beschwerlich, 1h)

    • Den Helfenberger Grund ganz hinauf
    • zum ehemaligen Rittergut Helfenberg (Herrenhaus um 1775, Park Ende 18. Jh., Gut vor 1800) und zur Ruine Helfenberg (im OT Busanschluss)
    • Rückweg über Pressallee, ehemaliges Presshaus und Pfad (rechtshaltend) in den unteren Helfenberger Grund möglich
    • Im Helfenberger Grund: (Nr.1) Winzerhaus 1. Hälfte 18. Jh., im gesamten Areal Mauern ehemaliger Weinberge

  • die Eugen-Dietrich-Straße weiter abwärts zum alten Dorfkern bis zur
vorbei am ehemaligen königlichen Gut, vom Volksmund auch „Schloss“ genannt
  • links Nr. 8 die königliche Villa 18. Jh.
  • rechts Nrn. 5, 7, 9 ehemalige Rittergutsbrauerei 1832 – 2. Hälfte 19. Jh.

und einem ehemaligen Winzerhaus (Nr.1, 18.Jh.und 1. Hälfte 19. Jh.)

  • Staffelsteinstraße
  • links geht es zum „Oberen Gasthof Niederpoyritz“ (Bushaltestelle)
  • Abkürzung: vom Gasthof direkt zur Pillnitzer Landstraße
  • Staffelsteinstraße rechts aufwärts
  • nach 200 m links abbiegen in die Siedlungsstraße
  • diese entlang bis zu einer Wendeschleife
  • bei Nr. 10  auf einer alten Weinbergstreppe zur Pillnitzer Landstraße absteigen
  • entlang der Siedlungsstr. mächtigen Bruchsteinmauern
  • bei Siedlungsstraße Nr. 10 schöne Aussicht auf die Steilhänge zur Elbe
  • Pillnitzer Landstraße
  • Nr. 254 Weingut 1743
  • Nr. 239 Oberer Gasthof 1899
  • Nr. 224, 226 Weinbauernhäuser 18. Jh.
  • Nr. 222 Schlosskelterei Pillnitz 1897
  • Nr. 221 Weinbauernhaus 1674
  • Nr. 176 Gaststätte Elbschlößchen 1890 (1992 abgebrochen)
  • Nr. 170 Erbgerichtsklause und Fährhaus Mitte 19. Jh.
  • nach rechts folgen bis zum Abzweig (rechts) der Wachwitzer Bergstraße
  • dieser aufwärts folgen
  • Nr.14 b Weinberghaus Klien 1926/32 von K. Bärbig;
  • weitere Villen Anfang 20. Jh.
  • nach 500 m links in den Königsweg einbiegen

Aufzählung

Königsweg

  • Privatweg der königlichen Familie zwischen der königlichen Villa in Wachwitz zum Rittergut in Niederpoyritz zwischen 1830 und 1877. Über einen Schlüssel zu allen dazwischen liegenden Weinbergen verfügte nur der König

  • Nr. 10 Winzerhaus 18.Jh.
  • bemerkenswert auch Nr. 2, 5
  • folgen bis zum Oberwachwitzer Weg
  • diesen steil abwärts zur Pillnitzer Landstraße und nach Altwachwitz
 
  • Stadtteil Altwachwitz

1350 erstmals erwähnt, slawischer Rundling auf dem Schwemmkegel des Wachwitz-Baches; wegen fehlender Ackerfläche nur Fischfang und Weinbau, im Gemeindesiegel ein Weinbergwächter mit zwei Reben; wie Loschwitz, Hosterwitz und Pillnitz Wohngebiet adliger (königlicher), wirtschaftlicher und wissenschaftlich-künstlerischer Prominenz; 1930 nach Dresden eingemeindet

  • 1969 Fernsehturm, seit 1984 große Areale als Denkmalschutzgebiet ausgewiesen
  • Nr. 1, 3, 5, 10, 12 (18. Jh.) und 14 (1. Hälfte 19. Jh.) sehenswerte Fachwerkhäuser
  • Nr. 4 (1824) und 9a (18. Jh.) Winzerhäuser
  • Pillnitzer Landstraße flankiert von Stützmauern 2. Hälfte 19. Jh.
  • Nr. 93, 123 Winzerhäuser Ende 18. Jh.
  • Nr.105 Portal der ehem. Hofepresse (Rittergutsherrschaft) 1740
  • Nr. 148 Ehlichs Dampfschiffrestaurant („Gare de la Lune“) 1789, Ende 19. Jh. erweitert
Aufzählung

Abstecher: Wachwitzer Rundweg (1h)

    •  mit Schwarze-Traube-Markierung den Wachwitzgrund hinauf

    bemerkenswerte Bausubstanz:

    • Nr. 7 Hottenrodtsches Gartenhaus 1. Hälfte 19. Jh.
    • Nr. 12 Winzerhaus Anfang 19. Jh.
    • Nr. 13 Winzerhaus 1623
    • Nr. 15 Winzerhaus 1605
    • Nr. 18 Wachwitzer Mühle 1808
    • Nr. 54 Villa des Malers Reichenbach 2. Hälfte 19. Jh.
    • Nr. 76 Johannisbad 2. Hälfte 19. Jh. (Restaurant Johannesturm, Mühle)
    • Nr. 84 Wachbergschänke Mitte 19. Jh.
    • Abstieg über Wachberg, Waldmüllerstraße und Oberwachwitzer Weg
  • Am Steinberg westwärts hinaufsteigen (hohe Bruchsteinmauern aus dem 17./18. Jh.)
Zwischen Villen, die in der Mehrzahl ab Jahrhundertwende nach der Reblauskatastrophe auf ehemaligen Weinparzellen errichtet wurden, finden sich ältere Land- und Weinbergshäuser:
  • Nr. 1 u. 16 Winzerhäuser 18. Jh.
  • Nr. 13 Villa Hottenroth (Maler Woldemar Hottenroth) um 1910
  • Nr. 15 Haus Hottenroth, ehemaliges Winzerhaus 19. Jh.
  • Nr. 10 Wollner-Villa Ende 18. Jh.
  • Nr. 14 Villa Mitte 19 .Jh., 1907-09
  • Nr. 9 Landhaus 1815
  • Nr. 8 Weinbergshaus 2. Hälfte 18. Jh.
  • Nr. 3 Baudissinsches Haus um 1800
  • an seinem Ende rechts die „Himmelsleiter“ ein paar Stufen hinauf
  • links in einen Hangweg einbiegen, der durch den Königlichen Weinberg führt

 

Aufzählung

Königlicher Weinberg

  • Im 15.-17. Jh. im Besitz des von Loosschen Rittergutes; 1824 von Prinz Friedrich August (späterer König Friedrich August II.) erworben und bis 1854 auf 38 ha als zusammenhängende Rebfläche zwischen Kotzschweg und Ohlsche erweitert

  • Herrenhaus von L .A. Blaßmann zu Palais umgebaut und 1892 abgerissen (noch erhaltenes Kellergeschoss) als Naturtheater genutzt; Neubau der königlichen Villa bis 1894;
  • Weinbergskapelle 1839

  • Presshaus Anfang 19. Jh. (Zweispindelpresse 1945 verschollen) mit Puttenfries von F. Pettrich,

  • Hofgärtnerhaus 1825/26 (mit zwei Reliefs „Gartenbau“ und „Flora“ ebenfalls von Pettrich,

  • Wirtschaftsgebäude Ende 19. Jh.,

  • Neues Gärtnerhaus um 1895,

  • Schloss Wachwitz („Christianschloss“) 1936/37

Weinbau nach 1895 wegen Reblausbefall eingestellt, ab 1987 Wiederaufrebung

  • Abstecher:
    Die Himmelsleiter ganz hinauf
    (10 min) - Prachtaussicht
  • auf dem Weg "Wachwitzer Weinberg" nach Loschwitz
am Rhododendrongarten (ab 1970) vorbei
  • Stadtteil Loschwitz
Aufzählung

Loschwitz

1315 als Loscuiz erstmalig erwähnt, ab 1569 Weinbau durch Edelleute und wohlhabende Dresdner; 1891-93 Elbbrücke „Blaues Wunder“; nach der Reblauskatastrophe Ende 19. Jh. vorrangiges Villenbaugebiet, 1921 nach Dresden eingemeindet

  • weiter auf dem Josef-Hegenbarth-Weg

  • zur Calberlastraße

Nr. 18 Winzerhaus („Poncetsches Herrenhaus“) mit Bruchsteinmauern eines ehemaligen Weingutes
  • Calberlastraße rechts bis zur Robert-Dietz-Straße
Nr. 2 Winzerhaus Anfang 17. Jh. („Villa Fallnichtein“)
  • auf dem Veilchenweg abwärts

  • Loschwitzer Schwebebahn (erbaut 1901) unterqueren

  • zum Körnerplatz

  • Nr. 52 Winzerhaus 18. Jh.
  • Nr. 9 Winzerhaus 17. Jh. mit Presse in Nebengebäude, Winzer- od. Weinbergsäule 1674 und Ludwig-Richter-Denkmal nach 1900
  • Nr. 1 kleines Fachwerkhaus mit Erinnerungstafel für Ludwig Richter
  • Körnerplatz

     
Aufzählung

Abstecher: Kleiner Rundgang durch Altloschwitz (ca. 20 min)

    •  Friedrich-Wieck-Str.

    • Nrn. 3, 5, 7 Bauernhäuser 2. Hälfte 18. Jh.
    • Nr. 10 Sterbehaus von F. Wieck, Vater von Clara Wieck (Schumann)
    • Nr. 17 ehem. Weinstube „Mutter Unger“ 1785
    • Nr. 16 Loschwitzer Erbgut Ende 18. Jh.
    • Nr. 18 Erbschänke 1648 zum Wein- (1697/1839/1862) und Fährgut 1730 an der Elbe.
  • Abstecher:
    Ludwig-Richter-Weg
    (60 min)
    --> Rundweg durch Loschwitz mit grüner Trauben-Markierung

     
  • Abstecher:
    Körner-Rundweg
    (45 min)
    --> mit gelber Trauben-Markierung durch die Weinberge zwischen Körnerplatz und Mordgrund
  • vom Körnerplatz elbabwärts in den Körnerweg einbiegen
  • Nr. 6 ehemaliges Landhaus, 1785 von Dr. jur. Christian Gottfried Körner („Körnerhaus“) mit dem darüber aufsteigenden Weinberg erworben;
  • 1785-87 ist F. Schiller zu Gast und arbeitet im Weinberghaus („Schillerhäuschen“, 2. Hälfte 18. Jh., Schillergedenkstätte, Schillerstr.19) an der „Ode an die Freude“ und am “Don Carlos”.
  • Nr. 8 ehemaliges Winzerhaus 1808, Anfang 20. Jh. verändert
  • Nr. 12 Landhaus der Schauspielerin Pauline Ulrich um 1870
  • Nr. 65 altes Loschwitzer Wasserwerk
  • elbseitig den Loschwitzer Hafen passieren
  • hangseitig Weinberge, die zur darüber laufenden Schevenstraße gehören
  • Nr. 35 Winzerhaus 1853/1882
  • Nr. 59 Dinglingerscher Weinberg mit Landhaus und Kegelbahn des Hofjuweliers August des Starken, Johann Melchior Dinglinger, 2. Viertel 17. Jh. und nach 1700
  • elbseitiger Weinbergspavillon, Wiederaufrebung seit 1999 durch Caroline und Christoph Hollenders
  • am Ende der Weinbergsmauern befindet sich die Mündung des Mordgrundwassers (entspringt in der Dresdner Heide)
  • weiter auf dem Körnerweg
Klengelstein:
Kugelstele für Wolf Caspar von Klengel (1630-1691), Hofbaumeister
 
Aufzählung

Variante über die Elbschlösser (0,5h zusätzlich)

    • vor dem Klengelstein durch das Tor und auf ausgebautem Weg hinauf

    • bergseitige Anlagen der „Elbschlösser“ mit schönen Parkanlagen (unbedingt an die Weganlagen halten und Gebotsschilder beachten!)
    • westlich des Albrechtsschlosses die Brockhausstraße wieder hinab zum Elbweg an der „Saloppe“
  • rechts die „Elbschlösser“, die auf ehemaligen Weinbergen erbaut wurden

 

  • weiter auf dem Körnerweg
Aufzählung

Schloss Eckberg

  • (Villa Souchay) 1859-62 von Ch. F. Arnold im Tudorstil für den Fabrikanten Souchay erbaut; zeitweilig Wohnsitz des Konsuls Wunderlich, des Sängers Tino Patiera und der Schauspielerin Grete Weiser; heute Hotel

 
Aufzählung

„Findlaters Weinberg“

  • nach dem schottischen Besitzer Lord Findlater); 1850-54 vom Schinkelschüler Adolph Lohse auf dem Gelände des Land- und Gasthauses (seit 1821), die Weinberge sind noch bzw. wieder sichtbar unter den beiden Schlössern (Winzer Lutz und Christian Müller und Weinbaugemeinschaft Wachwitz)

 
Aufzählung

Villa Stockhausen

  • ieß der Preußenprinz für seinen Kammernherrn Baron von Stockhausen erbauen, 1891 erwarb sie der Dresdner Nähmaschinenfabrikant Bruno Naumann (Seidel & Naumann). 1906 ging sie an den Odolfabrikanten und Stifter des Deutschen Hygienemuseums Karl August Lingner („Lingnerschloss“), der sie nach seinem Tod (Lingner-Mausoleum am Hangfuß im Weinberg 1920) der Stadt Dresden als Volkserholungsstätte vermachte; in der DDR-Zeit Sitz des „Dresdner Clubs der Intelligenz“

 
Aufzählung

Schloss Albrechtsberg

  • entstand  im Auftrag von Prinz Albrecht von Preußen nach dem Vorbild der römischen Villa Medici; erst ab 1930 öffentlich zugänglich, 1951-89 Pionierpalast

  • am Hangfuß ein nüchterner Industriebau - das Loschwitzer Wasserwerk
Wasserwerk„Saloppe“ (wie die gleichnamige Gaststätte weiter oben am Hang), 1871-75 B. Salbach
  • unmittelbar dahinter Einmündung des Eisenbornbaches durch eine Gartenmauer in die Elbe
Gartengrundstück des Dresdner Literaten Theodor Hell
1848 erworben von Heinrich Brockhaus, Sohn des Gründers des gleichnamigen Verlages, der auf dem Gelände die „Brockhausvilla“ erbaute
  • weiter an Weinterrassen und Gartenhängen vorbei
  • nach wenigen hundert Metern rechts zur Bautzner Straße aufsteigen

 

Zu DDR-Zeiten befanden sich über den Weinterrassen und Gartenhängen die Gebäude der Bezirksverwaltung des Staatssicherheitsdienstes.

  • Waldschlösschen
An der Stelle, wo Dresdner Maler der Romantik den berühmten Blick auf Dresden malten, steht heute ein markanter Aussichtspavillon.
  • auf dem elbseitigen Bürgersteig stadtwärts gehen
 
  • Gedenkstele für Gerhard von Kügelgen

 

Aufzählung

Gedenkstele

  • Der Dresdner Maler 1772-1820, wurde hier am 27.3.1820 Opfer eines Raubmordes, als er von der Besichtigung seines gerade in Loschwitz erworbenen Landhauses mit Weinberg nach Dresden zurück wanderte.

  • über den Oberkies- oder Erlenweg zurück zum Körnerweg
  • elbab bis kurz vor die Mündung der Prießnitz
Aufzählung

Abstecher in das Dresdner Zentrum (1h)

  • rechts den Diakonissenweg einbiegen und an Diakonissenkrankenhaus und -kirche vorbei zur Bautzner Straße
  • Bautzner Straße überqueren
 
  • links neben der Prießnitz in die Prießnitzstraße einbiegen
bei Prießnitzstraße Nr. 9 der Alte Jüdische Friedhof (1751-1868)
  • am Bischofsweg links abbiegen
 
  • Alaunplatz
Aufzählung

Alaunplatz

  • Benannt nach einer ehemaligen Alaunflusssiederei; später Exerzierplatz; nach 1945 Ablagerungsplatz für Trümmerschutt, später zu einer Grünanlage umgewandelt, die vorwiegend als Kinder- und Jugendspielplatz genutzt wird

  • Alaunplatz diagonal zu seiner rechten oberen (nordwestlichen) Ecke queren zur Tannenstraße
  • auf ihr die Königsbrücker Straße überqueren
  • die S-Bahnlinie nach Königsbrück unterschreiten
 
  • Königsbrücker Platz
  • Kirche St. Paul, gebaut 1891, 1945 durch Bomben zerstört, heute als Theaterspielstätte genutzt
  • Gaststätte St. Pauli-Eck (rechts)
  • Schanzenstraße folgen bzw. den Wegen durch die rechts begleitenden Grünanlagen bis zur Buchenstraße
  • Buchenstraße links abwärts
  • Grünanlagen mit Kinderspielplatz und Ruhebänken (angelegt über Trümmerschutt des Bombenangriffs vom 13./14.Februar 1945)
  • rechts in die Hechtstraße einbiegen
  • Hechtstr. weiter bis zur Ampelkreuzung mit der Radeburger Straße
  • Hechtstraße links von genossenschaftlichen Wohnsiedlungen, rechts vom Hechtpark und später von den Mauern des St. Pauli-Friedhofs flankiert
  • In Höhe des Mauerbeginns links Gaststätte „Zum Fritz“.
  • das alte Gasthaus „Zum Blauen Hecht“ musste hier dem Ausbau der Autobahnzufahrt weichen,
  • weiter landwärts direkt an der Autobahnauffahrt die Hellerschänke (auch „Zum letzten Heller“). Deren schönes Presshausportal wurde erhalten und an den Weinkeller der Secundogenitur an der Brühlschen Terrasse umgesetzt.
  • Stadtteil Trachenberge
Aufzählung

Trachenberge

  • als Streusiedlung zu Kaditz gehörig und eingepfarrt, 1812 selbständig, drei Trauben im Gemeindesiegel deuten auf die Wertigkeit des Weinbaus hin; 1875 wurden noch 1200 l Wein gekeltert; der Reblauskatastrophe 1886/89 folgte Zersiedelung mit verstärktem Villenbau sowie Bau und Einrichtung staatlicher Sozialanstalten; 1897 nach Dresden eingemeindet

  • an der Ampelkreuzung rechts gegenüber Hechts Weinberg

 

Aufzählung

Hechts Weinberg, Maxim-Gorki-Straße 2

  • von mächtigen langen Bruchsteinmauern umgürtetes riesiges Hangareal; neben dem „Wilden Mann“ einer der beiden großen Weingüter von Trachenberge, die namengebend für ganze Stadtbereiche wurden (“Hechtviertel“). 1. Hälfte 17. Jh. zwischen Trachenberger und Radeburger Straße von Bergrat von Werther angelegt; Weinberg an der Radeburger Straße mit dem Bier- und Weinausschank „Zum Blauen Hecht“ ab 1722 vom Neuendorfer Revierförster August Hecht bewirtschaftet; 1853 Kaufmann Emil Weithaas baut Landhaus „Marienhof“ und wandelt Weinberg in Park um; ab 1873 Nutzung des Geländes von mehreren Erziehungs- und Pflegeanstalten für Kinder; 1942/43 diente der östlich der Radeburger Str. gelegene Teil als Arbeitslager für Dresdner Juden bis zu ihrem Abtransport nach Auschwitz; 1949 Maxim-Gorki-Heim; seit 1959 Sprachheilschule (mit Neubauten)

  • rechts in die Döbelner Straße einbiegen
 
  • alte Winzer- und Weinbergshäuser zwischen den Nrn. 9 und 20 beiderseits der Straße  (Anfang 18. Jh. nach der Parzellierung eines Teiles des Hechtschen Besitzes entstanden)
  • Nr. 13 ehemalige Schenke „Helgoländer Gehölz“

 
Aufzählung

Nr. 24 ehemaliges Weingut

  • prachtvolles schmiedeeisernes Tor, ursprüngliche Anlage im Wertherschen Weinberg Anfang 18. Jh. durch Graf von Maxen (Grundmauern, Keller und Nebengebäude); 1746 heutige Bausubstanz einschließlich des Kavaliers-Gästehauses (Nr. 22 a)  unter dem kurfürstlichen Proviantverwalter Friedrich Gärtner entstanden

  • am Ende des Grundstücks rechts aufwärts dem Weg entlang der Bruchsteinmauer folgen
  •  zur Weinbergstraße
westliche Begrenzungsmauer des Maxenschen Weinberges
  • in die Weinbergstraße links einbiegen
Gründerzeit- und Jugendstilvillen deuten ihre Entstehung nach der  Reblauskatastrophe an.

 
Aufzählung

ehemaliger Friesensche Weinberg

  • reichte bis zur von rechts herabkommenden Drachen (Trachen-) schlucht; gerodet 1. Hälfte 17. Jh., im 18. Jh. parzelliert und an 20 Pieschener Bauern vergeben; alle Parzellen der Friesenberge bis 1856 mit gemeinsamem Tor bei Döbelner Straße 56

 

Aufzählung

Abstecher zur Weinbergbaude

    • bis zum Ende der Weinbergstraße (ca. 250 m)

    • Weinbergbaude (mit Aussichtsterrasse)
      Tel. 0351-8583340

  • links abwärts der Albert-Hensel-Straße folgen
Aufzählung

Weinbergskirche (rechts)

  • 1884 Umgehung der teuren Einpfarrung nach Kaditz durch die Einrichtung eines Betsaales in der 1876 erbauten alten Schule Döbelner Straße 8; 1929/30 eigene Kirche erbaut, 1946 abgebrannt; 1947-50 Errichtung eines abseits stehender Glockenturmes aus Quadern zerstörter Dresdner Kirchen; Kirche 1958 in veränderter Form von Günter Schöneberg und Bressler wieder erbaut; die Sonnenuhr an der Straßenfront von Prof. Sandig stellt biblische Symbole des Weinbaus dar;

  • nach wenigen Metern rechts in die Döbelner biegen
  • gleich danach wieder rechts in die Kändlerstraße
ehemaliger Taubescher Weinberg:
erstreckte sich über der Kändlerstraße; gerodet 1. Hälfte 17. Jh.; 1756 und 1777 parzelliert und in 23 „Zeilen“ an Pieschener Kleinbauern und Häusler verkauft
  • die Kändlerstraße führt zur Döbelner Straße zurück
 
  • Döbelner Straße rechts weiter folgen
 
  • Erinnerungstafel am Haus Nr.110 an das zwischen Nrn.108-116 früher bestehende Weingut „Wilder Mann“
Aufzählung

ehemaliges Weingut Wilder Mann

  • Rodung und Aufrebung 1. Hälfte 17. Jh. durch Dresdner Bürgermeister Strobel; Weingut um 1680; Schankgerechtigkeit ab 1690; 1709 bis zur Trachenschlucht Erweiterungsbauten, seit dieser Zeit „Wilder Mann“ als Wappenhalter bzw. Gasthauszeichen verwendet und später auf das gesamte Wohnviertel übertragen; bis 1883 Weinbau; bis 1898 Landwirtschaft; 1934 abgebrochen

  • weiter auf der Döbelner Straße
Rechts in schönen Hanggärten gelegenen Villen, die hier nach Aufgabe des Gutes ab Jahrhundertwende gebaut wurden.

 
Aufzählung

ehemalige Gaststätte Wilder Mann

  • letztes Gebäude der Döbelner Straße; 1773 nach Trennung vom gleichnamigen Weingut erbaut; Neubau 1894 als Ausflugsgaststätte, 1945 Reservelazarett, in der DDR Bezirksparteischule der SED, ab 1969 Studio Dresden des Fernsehens der DDR, nach der Wende des MDR

  • Ende der 2. Etappe

Blick über die Großenhainer Straße auf den Weinberg der Augustinermönche „Am alten Trachenberge“, auf dem ab 1446 Wein angebaut und damit der Ausgang für Aufrebungen im gesamten Dresdner Stadtgebiet gelegt wurde
 

 
Aufzählung

Haltestellen zu Bus und Straßenbahn

    • unmittelbar rechts
    • Straßenbahnlinie 3 (Hauptbahnhof. – Zentrum – Coschütz)
    • Buslinie 80 (landwärts: Klotzsche; stadtwärts: S-Bahnhof Trachau – Übigau – Omsewitz)
    • Buslinie 326 (landwärts: Boxdorf – Moritzburg – Radeburg, stadtwärts: Neustädter Bahnhof)
    • S-Bahn mit Buslinie 80 (HP Trachau) u. Straßenbahn 3 (Neustädter Bahnhof)

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten sowie weitere Beratung erhalten Sie bei

Dresden-Werbung und Tourismus GmbH
PF 120 952
01010 Dresden
Tel.: 0351 / 49192-0, Fax: 0351 / 49192-116
Email:      info@dresden-tourist.de
Internet: www.dresden-tourist.de

 

Villa "Fallnichtein", Winzerhaus
Robert-Dietz-Str. 2

 

Schloss Pillnitz

 

Weberhaus Hosterwitz

 

Helfenberger Grund

 

Fernsehturm

 

Fachwerkhaus
in Wachwitz

 

Am Königlichen Weinberg Wachwitz

 

Blaues Wunder, von der linken Elbseite aus

 

Weinbergsäule

 

Loschwitzer Schwebebahn
 

 

Altes Loschwitzer Wasserwerk (Saloppe)

 

Schloss Albrechtsberg

 

Lingnerschloss (links) und Schloss Eckberg

 

Elbschlösser

 

Ehemaliges Weingut Döbelner Str. 24