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Wichtige Hinweise    

Etappe 3:
Dresden-Wilder Mann - Radebeul-Zitzschewig

Start: Wilder Mann - Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 3

  • Großenhainer Straße überschreiten
 
  • Stadtteil Trachau
Aufzählung

Trachau

  • 1242 als Trachenowe erstmalig erwähnt; Bauerndorf und Vorwerk des Meißner Hochstifts, seit 1541 des Altstädter Religionsamtes des Dresdner Rates; Einführung des Weinbaus ab 1446; umfangreicher genossenschaftlicher Siedlungsbau und in den Hanglagen Villenbau ab Ende 19. Jh.; 1903 nach Dresden eingemeindet; Westseite des alten Dorfkerns mit Anger (Alttrachau) erhalten

  • bergwärts links in die Schützenhofstraße einbiegen
 
  • ältester Weinberg Dresdens (Nr. 2 bis etwa zur Böttgerstraße)
Aufzählung

Weinberg am „Alten Trachenberge“

  • Weinberg der Augustinermönche von Alten-Dresden, entstanden aus dem Bedarf an Messwein, 1446 erstmals erwähnt; von weltlichen Besitzern weitergeführt mit Weinschänke „Roter Ochse“, zeitweilig auch „Weiße Kuh“ in Nr. 2 bis ins 19.Jh., gut erhaltene Bruchsteinmauern an der Straße

Dahinter der
 
Aufzählung

Ampachische Weinberg

  • Auf dessen Gelände wurde 1874 eine Übungsstätte der Dresdner Scheibenschützengesellschaft (mit Schießständen) und der Schützenhof (Nr. 38, heute Sächsische Landeszentrale für politische Bildung) errichtet. Im altem Wirtschaftsgebäude Nr. 40 sollen noch Grundmauern eines alten Presshauses erhalten sein.

  • Weitere Weinberge mit z. T. erhaltenen Mauern und Terrassen gab es bis zur Schützenhofstraße 155, aber auch auf winzigen Hügeln wie den Tännichtbergen an der Gaußstraße, dem Mittelberg an der Kronenstraße 21-27 und selbst an Dünen des Baumwiesenweges.
  • zwischen Nr. 50 und 52 rechts eine steile ehemalige Weinbergstreppe zur Galileistraße hinaufsteigen
 
  • rechts zur Neuländer Straße

Ab 1661 dürfen Trachauer Bauern gegen eine Zinsabgabe an den Kurfürsten weitere Hangflächen westlich der Schützenhofstraße roden; die entstehenden Felder und Weinberge nennt man die Neuländer

  • dieser aufwärts bis zur 2. Rechtskrümmung folgen
  • Neuländer Str. links verlassen
  • entlang eines Kinderspielplatzes zur Moritzburger Landstraße
  • auf einem Fuß-Radweg nach links wenden
  • die Autobahn unterqueren
 
  • nach 400 m Hauptportal des Heidefriedhofes

1929-34 als Waldfriedhof in der Jungen Heide angelegt, seitdem auch Ruhestätte für prominente Dresdner, 1945 Anlage von Massengräbern für Opfer des Bombenangriffs 13./14.2.1945; zahlreiche Denkmale

  • Straße überqueren

der Gelb-Strich-Markierung folgen:

  • zuerst auf dem Boxdorfer Weg
  • nach 100 m auf einem links abzweigenden schmalen Waldweg, der nach einigen hundert Metern scharf nach rechts abbiegt und ansteigt
  • Oben links auf einen Querweg einschwenken
  • auf einem Wegekreuz die Rot-Punkt-Markierung des Augustusweges queren
  • Gelb-Strich-Markierung und Hinweisschildern zur Gaststätte Waldesruh, im Volksmund genannt „Waldmax“ folgen
 
  • Gaststätte Waldesruh
Erbaut ab 1922, mit dem 1. Lunapark für Kinder
  • Waldhofstraße aufwärts
 
Im rechts anschließenden Siedlungsgebiet deuten Wege wie  „Am Weinberg“ und Gebäude wie „Glasewalds Ruh (1834-1865 Weinberg mit Gaststätte) auf ehemaligen Weinbau hin.

Links, mit massiven Umfassungsmauern aus Syenitbruchgestein:
 
Aufzählung

Waldhof (Nr. 6/8)

  • Kurfürst Johann Georg I. belohnt 1625 Landmesser Balthasar Zimmermann mit der Überlassung eines 4,2 ha großen Areals als Weinbergstede (bis zu 16.600 Reben, bis 1885) ; 1715 sind darin Landhaus, Weinpresse, Ställe und ein Lustgarten erwähnt, Syeniteinfriedung mit berg- und talseitigem Tor; ab 1893 im Besitz des Dresdner Stuckateurs und Bildhauers Peter Henseler (Lindeneinfahrt durch eigene Plastiken verschönert, „Henselersches Gut“); ab 1922 unter der Frau des Dichters Carl Sternheim Renovierung und Anbau von Veranden; ab 1924 Kinder-Tuberkuloseheim, ab 1945 Kinderheim, nach 1967 Rehabilitationszentrum für Berufsausbildung, seit der Wende Wohnhof

  • nach weiteren 150 m an einem Wegstern spitzwinklig rückläufig abbiegen
  • dem Lößnitzweg zum Waldrand folgen
 
  • weiter abwärts bis zum Einmünden in den Augustusweg
Bruchsteinmauern („Weiße Mauern“ ) ehemaliger Weinberge – u. a. des Waldhofes
  • Augustusweg mit Rot-Punkt-Markierung weiter
 
  • Öffnung des Waldes zur Baum- oder Bahnwiese
rechts:
 
Aufzählung

Der Lindenhof

  • Ehemaliges Weingut, 1660 erstmals erwähnt, seit 1912 Genesungsheim für Lungenkranke, nach Bombenangriff 1945 nur noch der Wirtschaftshof erhalten, nach 1969 weiter abgetragen bis auf Reste von Grundmauern

  • weiter durch den zu Boxdorf gehörenden Siedlungsteil
Aufzählung

Abstecher zum Weinbergshaus

    • rechts ab die Weinbergstraße 200 m
    • Weinbergshaus, Nr. 7:
      prachtvoller Fachwerkbau mit Oberlaube von 1670;
    • rechts anschließend der dazugehörige heute bewaldete ehemalige Weinberg
  • an der Moritzburger Landstraße/Dresdner Straße: Hotel und Gaststätte „Baumwiese“
     
1565 erstmals urkundlich erwähnt, 1660 Unterkunftshaus und Ställe, wohl ab 1679 Schenke
  • vom gegenüberliegenden kleinen Parkplatz führt ein schmaler Waldweg mit Rot-Punkt-Markierung westwärts in den unteren Nesselgrund
  • abwärts zum Fiedlerhof am Augustusweg
  • bergseitig flankiert von mächtigen Syenit-Bruchstein-Säulen
  • Am westlichen Hang des Nesselgrundes beginnt bergseitig eine historische Weinbaulandschaft, deren Zeugnisse trotz hundertjährigem Laubwald nicht zu übersehen sind: terrassierte Hänge mit Bruchsteinstützmauern, steile schmale Treppen, Brunnen und Winzerhäuser.

 
Aufzählung

Abstecher zur Klinik Haideberg

    • den Nesselgrund aufwärts bis zur Hochfläche (Boxdorf)
    • links ab auf der Haidebergstraße bis
    • Klinik Haideberg
    • auf steiler Treppe durch einen ehemaligen Weinberg abwärts zum Augustusweg

Aufzählung

Radebeul:

  • Erstmals als sorbisches Radebul 1349 erwähnt, Hauptentwicklung erst durch Eisen- und Straßenbahnanschluss nach Dresden, 1890 Serkowitz eingemeindet,1924 Stadtrecht, 1934 Wahnsdorf und die Weinbergsgemeinde Oberlößnitz (Weinbau ab Anfang.15. Jh.) eingemeindet, 1935 Eingemeindung der Stadt Kötzschenbroda mit den Gemeinden Fürstenhain, Lindenau, Niederlößnitz (Weinbau seit Ende 13. Jh.), Zitzschewig und Naundorf; heute Große Kreisstadt mit 32.000 Einwohnern und acht alten Dorfkernen auf 9 km Längserstreckung

  • am Hangfuß dem Augustusweg westwärts folgen

(wegen besserer Sicht auf dem linken Bürgersteig gehen!)

Aufzählung

Fiedlerhof, Augustusweg 114:

  • ehemaliges Weingut um 1715, später Gaststätte “Walthers Weinberg“, die auf Betreiben des Direktors des Stadtkrankenhauses Dr. A. Fiedler 1892 gekauft und zum Erholungsheim für Lungenkranke umgebaut wird, auch später Sitz medizinischer Einrichtungen

 

Aufzählung

Variante über Aussichtspunkte

    •  hinter dem Ermelhaus Nr.112 rechts ab

    • den Graue-Presse-Weg an Aussichtsturmruine vorbei bis zum Fernsehumsetzer

    • dort links auf Pfad zum Waldrand und durch das Tor einer Bruchsteinmauer auf ein kleines Plateau mit ruinösem Aussichtsturm und Bassin auf einer Bastion

    • weiter rechts Einblick in ehemaligen heute überwaldeten Weinberg (alles zu Augustusweg 110)
    • dem Fußweg an der Hangkante weiter westwärts am Aussichtspunkt vorbei folgen,
    • in Serpentinen zu einem aufgelassenen kleinen Steinbruch (mit Grotte und Denkmal) absteigen
    • zum Augustusweg
  • Nr. 110 „Schloss Jägerberg“
    1850-60 mit Weinkeller und ehemaligem Weinberg im Waldhang
  • Nr. 96 (weinrot) mit Insignien der Winzerumzüge im oberen Teil des Mittelrisalits
  • Nr. 90 Weingut Marietta und Wolfgang Kruse und Hans Stolle; Winzerhaus von 1623 mit größter im oberen Elbtal erhaltenen Weinpresse von 1784; von 5 ha Steillagen-Weinbergsgelände sind 1,5 ha wieder aufgerebt
  • Nr. 76 Winzerhof von 1787, gut erhaltenes Fachwerk-Wohnstallhaus mit hofseitiger Oberlaube und Torsäulen
  • Nr. 48 Haus Sorgenfrei:
    stattlicher Herrensitz von 1783-89 mit Weinberg, heute Hotel mit Restaurant
  • den Augustusweg an einem Rondell verlassen
 

 

  • rechts in die Eduard-Bilz-Straße einbiegen
  • Nr. 49 Haus Albertsberg
    Weingut (Weinberg ab 17 Jh.) mit Herrenhaus und mächtiger Umfassungsmauer, 18.Jh./1889
  • Nr. 53 (ehemaliges) Bilz-Sanatorium
    (Heilpraktiker Eduard Bilz) 1893-94 mit Weinberg zur körperlichen Betätigung der Kurpatienten, im 2. Weltkrieg Lazarett, danach Lehrerbildungsinstitut
  • links in die Weinbergstraße einbiegen

(links gehen!)

Weinbergsmotive beidseitig über Bruchsteinmauern hinweg
  • Nr. 48 vor Umbau (um 1900) Weingut
  • Nr. 44 „Haus in der Sonne“:
    Weingut ab 1770, Umbauten 1920/21
  • Bei Nr. 40 links unter uns inmitten von Rebanlagen das „Bennoschlösschen“, früher auch „Rote Presse“ genannt, Bennostraße 35, um 1600, damit ältestes erhaltenes Herrenhaus der Lößnitz
  • Nr. 36 Haus Friedeborn
    ehemaliges Winzerhaus 2.H.18.Jh. mit Reitersteinli>Nr. 34 ehemaliges Weingut Hermannsberg 18. Jh./1850
  • Nr. 28 Haus Lorenz
    Fachwerk-Winzerhaus um 1680, mit imposanten Torsäulenli>Nr. 20 Retzsch-Gut
    1799-1857 lebte hier Moritz Retzsch, Prof. der Dresdner Kunstakademie und Maler der sächsischen Weinlandschaft, Winzerhaus 1649, Weinberg mit Kelter und Verkostung sowie Straußwirtschaft Klaus Seifert

 
Aufzählung

Straußwirtschaft Seifert

    • Weinbergstraße 20 a, 01445 Radebeul,
      Tel. 03 51-8 36 04 00,
      Mai, Juni, Aug., Sept.

  • Nr. 14/16 Winzerhaus Barth, 18 .Jh., heute „Alter Weinkeller Oberlößnitz“
Aufzählung

Alter Weinkeller Oberlößnitz

    • Weinbergstraße Nr. 16, 01445 Radebeul,
      Tel. 03 51-8 36 48 21

  • vor Haus Lorenz Nr.28 rechts in die Weberstraße einbiegen
  • Übergang in den schmalen Eggerweg
  • diesen in Serpentinen z. T. über Stufenfolgen aufwärts
ständig wechselnden Aus- und Tiefblicke (mit Ruhebänken)

 
Aufzählung

erspart Aufstieg zum Spitzhaus und Bismarckturm
 

  • Wer sich den letzten Aufstieg zu Spitzhaus und Bismarckturm schenken will:
    • durch ein Eisentor weiter am Hang queren
    • bis zur Spitzhaustreppe
    • diese abwärts wieder auf den Sächsischen Weinwanderweg

  • zum Spitzhaus
Aufzählung

Spitzhaus

  • Mittelteil als Lusthaus („Hohes Haus“) der Landsbergischen, später Wolframsdorfschen Weinberge, 1622 erbaut, Mitte 17. Jh. Ergänzung des Turmes („Spitzhaus“), nach Graf Flemming in Besitz der Gräfin Cosel, die es schließlich August dem Starken übereignete; rauschende Winzerfeste, kaiser- u. königliche Besucher im Gästebuch, 1749 Umbau; Verkauf nach Reblauskatastrophe und Erwerb des Schankrechtes 1900, heutiges Aussehen durch Um- und Anbauten (Aussichtsterrasse mit schönem Tiefblick) zur Gaststätte 1901-02

  • weiter auf der Spitzhausstraße
 
  • zum Bismarckturm
 
Aufzählung

Bismarckturm

  • Anfang 20. Jh. erbaut von Wilhelm Kreis, zu DDR-Zeiten „Turm der Jugend“ (kein Aussichtsturm!);
    am Fuß des Turmes kann man auf Ruhebänken eine umfassende Aussicht genießen

  • den Spitzhausweg  bis zu seinem Ende (Tor)gehen
 
  • am Muschelpavillon langer Abstieg über die Spitzhaustreppe
abwärts durch steile Weinbergslagen des „Goldenen Wagen"
 
Aufzählung

Spitzhaustreppe

  • 1747-50 von M. D. Pöppelmann; bergseitiger Pavillon erst 1904, rechts der Treppe der (ehemals königliche) staatliche Weinberg „Goldener Wagen“; nach der Reblauskatastrophe 1927 als Musterweinberg mit reblaustoleranten Propfreben aufgerebt

  • beim Abstieg die Straße „Am Goldenen Wagen“ und die Hoflößnitzstraße kreuzen
Aufzählung

Weinkeller „Am Goldenen Wagen“

    • Hoflößnitzstraße 62, 01445 Radebeul
      Tel. 03 51-8 36 25 53

  • Weingutmuseum Hoflößnitz

 

Aufzählung

Hoflößnitz

  • Seit 1401 markgräflicher Weinbau in der Lößnitz, ab Anfang 17. Jh. konzentriert in der Hoflößnitz; nach Presshaus und Bergverwalterhaus entstand im Auftrag von Johann Georg I. 1613-50 durch Landbaumeister Ezechiel Eckhardt das kurfürstliche Weinbergshaus, ab 1650 Lusthaus; Presshaus 1824 abgebrannt, Wirtschaftsgebäude aus dem 17./18 Jh. im 19. Jh. umgewandelt, Kavaliershaus 1840; 1912/13 denkmalspflegerische Rekonstruktion der Gesamtanlage; heute Kulturstätte und bedeutendes Weinbaumuseum mit eigener Weinproduktion

 

Aufzählung

Führungen und Weinstube

    • 1-3-stündige thematische Führungen und Weinverkostungen; Anmeldungen über Besucherservice
      Tel. 03 51-8 39 83 33, Fax 03 51-8 39 83 30

    • Weinstube Hoflößnitz, Knohllweg 37, 01445 Radebeul, Tel. 03 51-8 39 83 55

  • durch das Tor auf den Knohllweg
Paul Knohll war kurfürstlicher Bergschreiber und gilt als geistiger Vater des fachgerechten Weinbaus in Sachsen, gab 1667 sein richtungweisendes „Vinikultur-Büchlein“ heraus.
  • auf diesem abwärts in einem Rechtsbogen vorbei an Meinholds Turmhaus (links)
 
Nr.10, erbaut um 1750, erworben 1792 von Hofbuchdrucker Karl Christian Meinhold, mehrfache An- und Umbauten, Villa von 1865; heute Weingut Karl Friedrich Aust
 
Aufzählung

Weingut Karl Friedrich Aust

    • Weinbergstraße 10, 01445 Radebeul,
      Tel. 03 51-89 39 01 00

  • gegenüber hinter einer Syenit-Bruchsteinmauer der Lehrgarten der Weinbaugemeinschaft Oberlößnitz e. V
  • Weinbergshäuser der Weinbergstraße Nrn. 14/16 und 20
  • die Weinbergstraße rechts ab bis zu ihrem Ende
  • wieder nach rechts in die Lößnitzgrundstraße einbiegen, und folgen ihr
  • die Gaststätte „Grundmühle“ links liegen lassen (Benutzung des Abkürzungsweges nur für Gäste!)
  • bis zur Hauptstraße im Tal
  • Überschreiten der Straße und der Gleise der Schmalspurbahn Radebeul-Radeburg
  • kurz links bergan und weiter rechts auf der Lößnitzgrundstraße zur großen Kreuzung
  • diese nach rechts verlassen

 

  • mit Rot-Punkt-Markierung-Markierung auf die Paradiesstraße
  • Nr. 28 Winzerhaus von 1700
  • Nr. 66/68 „Grundhof“ von Mitte 18. Jh., Weingut mit Herren- und Gärtnerhaus, Gartensaal, 2 Pavillons, Park
  • Paradiesstraße  bis zur Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße
 
Aufzählung

interessante Abkürzung, umgeht Auf- und Abstieg
 

    • über Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße (links)
    • Obere Bergstraße (rechts)
  • Nr. 17 (ehemals) „Preusches Winzereck“
  • Nr. 30 Minckwitzsches Weingut von 1715
  • rechts auf der Rot-Punkt-Markierung-Markierung bleiben und  nach 50 m links in die Jägerhofstraße abbiegen
  • Jägerhofstraße in der Rechtskurve verlassen
 
  • in den Weg Auf den Bergen einbiegen
rechts von Rebanlagen begleitet (Riesling und Goldriesling, ehemals Dohnascher Weinberg, „Paradies“)
  • Nr. 65 Haus Barnewitz, Winzerhaus 18. Jh. mit Torsäulen und Weinberg
  • den Weg, z. T. mit Stufen,  weiter hinauf bis zur so genannten „Sängerhöhe“ an der Einmündung der Jägerstraße
 
  • links auf dem Höhenweg weiter
  • Nr. 1 „Zum Paradies“ (ehem. Gasthaus) 1820
  • Nr. 5 „Sängerhöhe“ (ehem. Gasthaus) um 1840
  • Nr. 17 Winzerhaus um 1780
Aufzählung

Variante bis zur Wiedereröffnung der Gaststätte Friedensburg

    • An der Kreuzung mit der Finsteren Gasse links abwärts

    • durch ummauertes ehemaliges Weinbergsgelände bis zur Obere Bergstraße

    • Nr. 5, 4, 2 sehenswerte Weingüter)
    • diese rechts ab und am Minckwitzschen Weingut (Nr. 30) vorbei westwärts 

  • Herrenhaus 1715 (mit mehrfachen Umbauten), Lusthaus über dem Weinberg 1725, dazwischen achteckiger Pavillon
  • bis zur Oberen Burgstraße

 

 
  • links einbiegen, um zur Friedensburg zu gelangen
Aufzählung

Friedensburg

  • Ehemalige Aussichtsgaststätte, 1870/71 im Auftrag von Louis Gießmann an der Stelle eines Winzerhauses (zu einem Weingut Burg-/Ecke Obere Bergstraße gehörig) erbaut und im Hinblick auf den Frieden im Deutsch-Französischen Krieg benannt; ab 1969 Gästehaus des VEB Planeta Radebeul mit Gaststätte, seit 1999 geschlossen; nach Finden eines neuen Betreibers ist die Wiedereröffnung in Sicht

  • an der Bergseite der ehemaligen Gaststätte  einem Weg halb rechts abwärts folgen
  • dieser geht in die Burgstraße über
 
Am rechts begleitenden Hang Weinberg von Winzerei und Weinhaus Frank Förster
 
Aufzählung

Kötzschenbrodaer "Kötzschber"

  • Hier reift der „Kötzschber“, ein nicht nach Reben, sondern nach dem Herkunftsort Kötzschenbroda benannter Wein aus verschiedenen Trauben, wie es in Sachsen jahrhunderte lang Winzertradition war. Gegen seine verführerische Wirkung zog schon der große Reformator Dr. Martin Luther – auch ein großer Weinliebhaber vor dem Herrn – zu Felde, denn „Leicht könne der Trinker sein Gehirn darin verlieren“.

 
Aufzählung

Winzerei und Weinhaus Förster

    • Führungen und Verkostungen nach Anmeldung unter Tel. 0171-9306207

Hinter und über uns:

Aufzählung

Der Wasserturm

  • „Franzosenturm“, da im 1. Weltkrieg von französischen Kriegsgefangenen für die Niederlößnitz erbaut, 1996/1997 umfangreiche technische und bauliche Sanierungsmaßnahmen; Trinkwasserspeicher für den Ortsteil Lindenau

  • an der Oberen Bergstraße rechts abbiegen
  •  Abstecher (wenn noch nicht als Variante begangen):
    links ab zur Nr. 30 Minckwitzsches Weingut (1712), das mit seinem Weinberg bis zur Finsteren Gasse 5 reicht
  • vorbei an der Einmündung der Kellereistraße
  • links die ehemalige Sektkellerei Bussard:
    1836 „Fabrik für moussierende Weine“ als 1. Sächsische Sektkellerei erbaut, später „Bussard“, heute Umbau zum Wohnpark
  • 200 m weiter endet die Straße  mit ein paar Stufen an der Moritzburger Straße (ab hier wieder Rot-Punkt-Markierung-Markierung)
  • Moritzburger Straße abwärts folgen
  • gleich wieder rechts in die Mohrenstraße abbiegen
Aufzählung

Variante ohne Volkssternwarte und Jacobstein zum Schloss Wackerbarth

    • Die Moritzburger Straße weiter bis zum Prof.-Wilhelm-Ring

    • Nr.1, Haus Altfriedstein, Herrenhaus eines Weingutes von 1742; (1902 teilweise überformt) mit Brunnen (1790), heute Feierabendheim
    • dann durch die links (östlich) vorbeiführende Lindenaustraße zur Winzerstraße, diese rechts ab

    • Nr. 80 ehemaliges Winzerhaus 18. Jh.
    • Nr. 82 Haus Richter, Winzerhaus 1749
    • Nr. 83 Haus Lotter, Winzerhaus 17./18. Jh.
    • Nr. 84 ehemaliges Winzerhaus um 1800
    • für den Weiterweg Am Jacobstein benutzen
    • Nr. 2 Winzerhaus 18. Jh.
    • Nr. 40 Winzerhaus „Fliegenwedel“ Ende 18. Jh.
    • bis zur Wackerbarthstraße und damit zum Staatsweingut Schloss Wackerbarth
  • nun die Mohrenstraße aufwärts
hinter den Mauern von Nr.10:
Berghaus von Neufriedstein (Mätressenschlösschen 1771)
  • auf den Ebenbergen eine nach 1910 erbaute Wohnsiedlung passieren
 
Als schul- und amateurastronomische Einrichtung auf Initiative des Lehrers Rüdiger Kollar ab 1957 (Internationales Geophysikalisches Jahr, Start des 1. Sputnik der UdSSR) entstanden und am 7.Oktober 1969 eingeweiht; heute genutzt vom Astroclub Radebeul e. V.
  •  Weinverkostungen
    nach Anmeldung:
    Tel. 03 51-8 30 59 05
  • Denkmal „Sterngucker“ 1973 von Walter Howard
  • Aussicht auf Elbtal zwischen Borsberg und Coswig, vor allem Mätressenschlösschen, Jacobstein (Abstecher möglich) und auf die faszinierende barocke Symmetrie der Schloss-Anlage Wackerbarth, bei sehr guter Sicht bis zur Sächsischen Schweiz
  • Wegweisern folgend steiler Abstieg vorbei am Jacobstein
Weinbergspavillon von 1743 mit einem Standbild des Jacob, des Schutzheiligen des Weinbaus; nach anderen Quellen ein Bacchus-Knabe mit Tyrosstab; von seiner Terrasse noch umfassendere Aussicht
 
Aufzählung

Variante bei betriebsbedingten Sperrungen des weiteren Abstieges von der Sternwarte (u. a. wegen geschlossener Veranstaltungen)

    • mit Rot-Punkt-Markierung-Markierung zwischen Himmelbusch (rechts) und Weinbergen auf schmalem Steig abwärts zur Kottenleite

    • Kottenleite talwärts,

    • nach 100 m rechts in die Mittlere Bergstraße

  • zum Teil auf Winzertreppen vorbei am Belvedere
 
  • zum Staatsweingut Schloss Wackerbarth
Aufzählung

Weingut Wackerbarths Ruhe:

  • 1727-29 nach Plänen von J. Ch. Knöffel für Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Feldmarschall und enger Vertrauter August des Starken, erbaut mit talseitigem Garten und bergseitigem Belvedere am Fuß von Weinbergen; beiderseits Wirtschaftsbauten u. a. Ergänzungsanlagen; im Mai 1945 berieten hier Vertreter der sowjetischen Besatzungsmacht und der Dresdner Kommunalverwaltung über den demokratischen Neuanfang; 2002 denkmalspflegerische Rekonstruktion der Gesamtanlage (historische Gebäude im traditionell gelblichen Ton, moderne Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude, Erlebnisweingut, Gläserne Manufaktur und Wiederaufrebung des Weinberg „Fliegenwedel“ ab 2004)

 

Aufzählung

Schloss Wackerbarth

    • Schloss Wackerbarth
      Gaststätte, Weinproben und –verkauf, Weinführungen, Sektführungen
      Tel: 03 51-89 55-2 00

  • auf der Mittleren Bergstraße am Fuß der Weinberge weiter (westwärts)
 
Mittlere Bergstraße:
  • Nr. 4 Winzerhaus 18. Jh. mit Wirtschaftsgebäude (ehem. Presshaus) 1802
  • Nr. 8 Weingut (?) 19. Jh.
  • Nr. 20, 22 Wohnhaus und ehemalige Gärtnerei des Hohenhauses 2. Hälfte

 
Aufzählung

Abstecher zur Lößnitzhöhe

    • Knollenweg (600 m mit 100 m Anstieg) zur Hohen Bergflur (Lößnitzhöhe)
    • schlossartiges Grundstück in historisierendem Stil (nicht betretbar), davor schöne Aussicht
    • mit  Steile Winzertreppe wieder zurück zur Mittleren Bergstraße

Aufzählung

Abstecher zum Hohenhaus

    • In Höhe des unter uns sichtbaren Kirchturms der Johanneskapelle am ehemaligen Weinberg Johannisberg Stufen zwischen den Häusern 27c und 27d links abwärts zum Bischofsweg
    • in den Bischofsweg rechts einbiegen
    • gleich links Nr. 1 die gerade renovierte Bischofspresse von 1773
    • später rechts Nr. 30 ein Winzerhof von 1721 (mit Hochwassermarke)
    • bald geht es rechts ab in die Barkengasse
    • zum Hohenhaus
  • nach Zitzschewig
1366 erstmals im Zusammenhang mit Weinbau erwähnt, Gasthof 1471; 1547 26 Weinberge, 1923 nach Kötzschenbroda, 1935 mit diesem nach Radebeul eingemeindet
  • von der Mittleren Bergstraße rechts in den Hohenhausweg einbiegen und erreichen
flankiert von ehrwürdigen Syenitbruchsteinmauern
  • das Hohenhaus, Barkengasse 6
Aufzählung

Hohenhaus

  • Weingut im 14. Jh., wohl gleichzeitig mit der “Bischofspresse“ (auf dem Bischofsweg, s. o.) vom Meißner Bischof Konrad II. als Sommersitz erbaut, später angelegter Park, 1885/86 im Neorenaissancestil umgewandelt; Stammhaus der Ehefrauen von Georg, Carl und Gerhard Hauptmann (Schauplatz des Romans „Die Jungfern vom Bischofsberg“), 1960 - 2003 Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

  • Nr.17 „Zechstein“, ehemaliges Weingut um 1800
  • Blick auf Dom und Burg in Meißen (rechts)
  • dem am Hang entlang laufenden Zechsteinweg folgen
Lehrpfad des sächsischen Weinbaus mit allen im oberen Elbtal angebauten Reben mit kurz gefasster Charakteristik und Anbauansprüchen
  • an seinem westlichen Ende der Langenbergweg
 
Aufzählung

Straußwirtschaft Roßberg

    • Straußwirtschaft Roßberg
      Langenbergweg 4, 01445 Radebeul
      Tel. 03 51-8 38 49 63

 
Aufzählung

Abstecher zur Zechstein-Aussicht (40 min)

    • den Langenbergweg, später Krapenbergweg aufwärts
    • Wegweisern folgend zweimal rechts abbiegen
    • auf dem Weg "Am Zechstein"
    • zur Zechstein-Aussicht (hat nichts mit dem geologischen Zeitalter zu tun, eher mit einem traditionellen Treffpunkt zum Weingenuss)
    • gleichen Weg zurück

  • Langenbergweg abwärts bis zu einer kurzen Querverbindung
  • diese führt auf den benachbarten Krapenbergweg hinab
  • abwärts auf das ehemalige Weingut Krapenberg zu gehen
  • Nr. 42 ehemaliges Weingut Langenberg, um 1790
  • Nr. 44 ehemaliges Weingut Krapenberg, 1710

 

mächtige Weinbergsmauern, zum Teil mit Strebepfeilern

  • zur Mittleren Bergstraße

Ziel der 3. Etappe

rechts die „Kleine Rast“ (Bier- oder Weingarten)

 
Aufzählung

Weg zu Haltestellen von Straßenbahn und S-Bahn

    • über die Mittlere Bergstraße wenige Meter zurück und die Gerhard-Hauptmann-Straße entlang
    • Haltestelle der Straßenbahnlinie 4 nach Coswig oder Radebeul und Dresden
       
    • weiter über die Gerhard-Hauptmann-Straße, die Meißner Straße links und die Coswiger Straße rechts
    • Haltepunkt Zitzschewig der S-Bahn nach Meißen bzw. Radebeul und Dresden

 

Aufzählung

Vorschlag für Abendspaziergänge
 

    • Aufstieg zur Zechstein-Aussicht
    • Dorfkern (Rundling) von Zitzschewig: Altzitzschewig in der Nähe des „Weinkeller Anno 1845“
    • Historischer Dorfkern Altkötzschenbroda mit zahlreichen Gaststätten u. a.

 

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten sowie weitere Beratung erhalten Sie bei

Dresden-Werbung und Tourismus GmbH
PF 120 952
01010 Dresden
Tel.: 0351 / 49192-0, Fax: 0351 / 49192-116
Email:      info@dresden-tourist.de
Internet: www.dresden-tourist.de

Tourist-Information Radebeul
Meißner Straße 152
01445 Radebeul
Tel.: 0351 / 19433, Fax: 0351/8954122
Email:     tourismus@radebeul.de
Internet: www.radebeul.de

Tourist-Information Coswig
Karrasstraße 2
01640 Coswig
Tel.: 03523 / 66330, Fax: 03523 / 66339
Email:      info@coswig.de
Internet: www.coswig.de

 

Weinberge
der Oberlößnitz

 

Ehemaliger Weinberg
am Nesselgrund

 

Weinbergstr. 28
Haus Lorenz

 

Weinbergstr. 20
Retzsch-Gut;
links Straußwirtschaft Seifert

 

Weinbergstr. 16 "Alter Weinkeller Oberlößnitz"

 

Spitzhaus und Bismarckturm

 

Weinberg "Goldener Wagen" mit Spitzhaustreppe

 

Bismarckturm, Spitzhaus und Hoflößnitz

 

Weingutmuseum Hoflössnitz Innenhof

 

Hoflößnitz am Fuß der ehemaligen höfischen Weinberge

 

Meinholdsches Turmhaus

 

 

 

Friedensburg,
ehemalige Krone der Niederlößnitz

 

Wasserturm

 

Jacobstein und Belvedere

 

Schloss Wackerbarth

 

Belvedere

 

Lößnitzhöhe

 

Ehemaliges Weingut  "Zechstein"