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Wichtige Hinweise    

Etappe 4:
Radebeul-Zitzschewig - Niederau - Oberau

 

Start: Ecke Gerhard-Hauptmann-Straße / Mittlere Bergstraße

Aufzählung

Anfahrt- bzw. Anmarsch zum Start der Etappe

    • vom Haltepunkt Zitzschewig der S-Bahn (aus Richtung Meißen bzw. Radebeul und Dresden)
    • die Coswiger Straße links, die Meißner Straße rechts, die Gerhard-Hauptmann-Straße entlang
    • falls Sie mit der Straßenbahn anreisen, befindet sich hier die Haltestelle der Straßenbahnlinie 4 (aus Richtung Coswig, Radebeul bzw. Dresden)
       
    • Gerhard-Hauptmann-Straße weiter bis zum Start der Etappe an der Ecke Gerhard-Hauptmann-Straße / Mittlere Bergstraße

     

  • Mittlere Bergstraße mit Rot-Punkt-Markierung-Markierung westwärts
  • Nr. 42 ehemaliges Weingut Langenberg um 1790
  • Nr. 44 ehemaliges Weingut Krapenberg 1710
  • Nr. 53 Tor (zu ehemaligem Weingut?) 1799
  • Nr. 58 ehemaliges Weingut Hausberg 17. Jh./1880
  • in den Kynastweg rechts einbiegen
  • Nr. 2 Rebenversuchsstation der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft mit Lehranstalt (2001 aufgelöst)
  • Nr. 26 Weingut Kynast mit Herrenhaus (um 1750), Turmhaus (um 1860), Gärtner-, Tor-, Brunnenhaus; Park
  • Nr. 37 Winzerhaus 2. Hälfte 18.Jh.
  • den Hausbergweg / Rietzschkegrund überqueren
  • auf dem Talkenbergweg weiter
 
  • an der Stadtgrenze zu Coswig liegt die Weinbaugemeinde Neucoswig
Aufzählung

Coswig

  • Vermutlich nach 1090 als Lehen des Bistums Meißen entstanden, 1349 als Kossewig erstmals urkundlich erwähnt, 1444 Gasthof, 1445 Vorwerk, 1557 in kurfürstlichem Besitz, spätestens ab dieser Zeit Weinbau, nach Eisenbahnanschluss 1860, besonders nach 1871 Entwicklung zum Industriestandort

Weinbaugemeinde Neucoswig:
Mittelpunkt: der alte Weinberg Talkenberg

  • Nr. 3 Winzerhaus (1607
  • Nr. 15 Landgasthaus „ Am Talkenberger Hof“, ehemaliges Weingut 1607
  • links in die Straße Am Talkenberger Hof einbiegen
 
  • bis zum Geschwister-Scholl-Platz
Gedenkstein für die Widerstandskämpfer gegen die Naziherrschaft Hans und Sophie Scholl, Gründer der „Weißen Rose“ in München, wo beide 1943 verurteilt und hingerichtet wurden
  • ab hier der Spitzgrundstraße folgen
  • rechts flankiert von einem Weinberg (Mitte 19.Jh.) mit der Straußwirtschaft Matyas
Aufzählung

Winzerhaus „Matyas“

    • Spitzgrundstraße 12, 01640 Coswig,
      Tel. 03523-532612 oder
      0172-3537172; Juni bis Oktober;
      Gruppen bitte anmelden

  • erst in die Friedewaldstraße, dann nach rechts in die Straße Am Ameisenhügel einbiegen
  • bis zur Anton-Günther-Straße
Aufzählung

Abstecher über Hohen Stein und Seerosenteich

    • in der bisherigen Richtung weiter Weg mit Gelb-Punkt-Markierung
    • über den Hohen Stein (20 min) und den Seerosenteich (1Std.)
    • in die Moritzburger Teichlandschaft
  • links in die Anton-Günther-Straße abbiegen
  • bald geht die Straße in einen Waldweg über (Rot-Punkt-Markierung)
 
  • Ausgang des Spitzgrundes
Rastmöglichkeit: 100 m links die Gaststätte Spitzgrundmühle
  •  Abstecher auf Lehr- und Wanderpfaden - diverse Lehrtafeln informieren
  • zuerst parallel zur Spitzgrundstraße
  • dann Spitzgundstraße kreuzen

 

  • Spitzgrundmühlteich
Aufzählung

Rundweg zum Forsthaus Kreyern
 

    • Grün-Schrägstrich-Markierung für einen Rundweg zum Forsthaus Kreyern (Lehrpfad)
  • über den Teichdamm dem Pfad nach rechts folgen
 
  • Weinböhla mit dem Spitzberg
Aufzählung

Weinböhla

  • 1233 erstmalig urkundlich erwähnt, aus einem sorbischen Rundling „Bel“ hervorgegangen. 1538 deutet der Name Weynbiele (zeitweise 100 ha), später mehr in Gartenbau mit Spezialisierung auf Spargel übergehend.

  • Der Spitzberg bietet nach Freischlag wieder eine Aussicht auf das Elbtal mit Coswig
  • Abstecher zur Aussicht:
    oben vom Weg links abbiegen
  • nach dem Anstieg an einer Wegkreuzung in Richtung Forsthaus Kreyern weitergehen
  • diese Waldschneise führt über einige Stufen und links abbiegend zum
 
  • Fuchsberg
Schutzhütte und instruktiver geologischer Informationstafel, die die umfassende Aussicht interpretiert
  • ein paar Schritte zurück zum Weg,
  • diesem vorerst folgen und nach gut 400 m links abbiegen in den G-Weg mit Rot-Punkt-Markierung
  • die Straße (Auerweg) überqueren
  • dem Neuen Weg bis zur Forststraße folgen
 
  • Forststraße überqueren
300 m links an der Kreuzung Köhler-/Forststraße das Restaurant Laubenhöhe
  • den Weg Am Vogel zum
 
  • Schloss Lauben
Ehemaliges Ritter- und Weingut E. Eckardt, 17.Jh. historisierende Um- und Anbauten 19. Jh., in der DDR Schulungsstätte, 2002/2003 rekonstruiert
  • weiter rechts die Bergsiedlung

  • von dieser halbrechts in die Bäckersche Hofstraße einbiegen

  • nach Querung der Moritzburger Straße

  • auf der Wilhelm-Wiesner-Straße zum
Rast im Gasthof Laubenschlößchen möglich
  • Friedensturm
Aufzählung

Friedensturm

  • Wasserwerk um 1900
    “Draisstein“ zum Gedenken an den Erfinder der Draisine, Freiherr von Drais
    Friedensturm als Aussichtsturm erbaut 1902

  • umfassende Aussicht von Meißen bis zum Osterzgebirge
  • links über Hohe Straße
  • Moritzburger Straße
  • und Karlstraße
 
  • zum König-Albert-Turm neben der katholischen Kirche
Aussichtsturm Ende19. Jh.; Aussicht ähnlich der des Friedensturmes; eher noch umfassender
  • links die Barthshügelstraße abwärts
  • nach rechts über Nizzastraße mit Oberem Gasthof

  • Sachsenplatz und Steinbacher Straße

 
  • bis Einbiegung in den Weg Am Börnchengrund (an Waldkreuzung links halten)

  • Abstecher zum "Wartturm":
    nach rechts zu einer Ruine unklaren Alters mit Blick auf Ratsweinberg und Elbtal
  • Börnchengrund bis zur Waldkante folgen
  • rechts in die Nordstraße einbiegen
 
  • an deren Ende beginnen die Fluren von Niederau

 

Aufzählung

Niederau

  • 1274 erstmals als Owa erwähnt, erst 1368 deutet der Name Nydirowe auf dieTrennung von Oberau hin, andererseits hat es seit 1551 zum Rittergut Oberau gehört; 1839 Eisenbahnanschluss (Dresden – Leipzig)

  • links in den D-Weg mit Rot-Punkt-Markierung einbiegen und ihm entlang des Waldrandes folgen

  • nach einer Biegung kurz nach rechts den Höhenweg

  • gleich wieder links Am Waldacker

 
  • zum Gipshügel (Gellertberg)

 

Aufzählung

Variante, wenn Tour hier abgebrochen werden soll

    •  vorbei an der Turmruine) talseitig absteigend über Forst- und Scheringstraße

    • zum Bahnhof Niederau
       
Aufzählung

Gellertberg

  • Die SW-Flanke des Hügels ist uraltes Rebgelände des Rittergutes Oberau. Auf der Kuppe stand ein kleines Jagdhaus mit einer als Küche genutzten Turmruine, die bis heute erhalten blieb, während das Jagdhaus 1955 im „Nationalen Aufbauwerk“ zum Gellerthaus (mit Büste des deutschen Dichters, der Mitte 18.Jh. als Gast des Schlossherrn in Oberau weilte) umgebaut wurde. Daneben wurde eine Freilichtbühne errichtet. Die Gesamtanlage wird heute nach der Weinlage als Gellertberg bezeichnet.

  • den Gellertberg auf einem Waldweg nach rechts verlassen
  • und erreichen links haltend den Oberen Buschmühlenweg
  • nach ca. 300 m rechts abbiegen
 
  • Restaurant Buschmühle
Aufzählung

Buschmühle

  • Als Brettmühle am Niederauer Dorfbach seit Ende des Mittelalters erwähnt, Standort allerdings weiter abwärts, wo sie 1769 und 1799 nach Wolkenbrüchen weggeschwemmt wurde, während sich die Bewohner in die benachbarten Pfarrweinberge retten konnten; Aufbau am heutigen Standort und Mühlteich um 1800; erneute Vernichtung durch Hochwasser am 2.5.1889 und Wiederaufbau als Ausflugsgaststätte am Fuß einer festen Staumauer, auf dem Stauweiher später Gondelbetrieb; Mühlgebäude 1953 aufgestockt, in der DDR als Betriebsferienheim und heute als Hotel genutzt

  • über den Unteren Buschmühlenweg zur Großdobritzer Straße
  • ab Eisenbahnunterführung einem Pfad links längs dem Niederauer Dorfbach folgen
 
  • dieser Weg geht im Dorf Oberau in den Schulweg über
  • Schulweg zur Großdobritzer Straße
1276 als Ouwa erstmalig erwähnt, seit 1551 im Besitz der Familie von Miltitz (bis 1783), die hier ein Rittergut errichteten
  • und zur Kirche
Dorfkirche St. Katharina 1680/81 mit älterem Kern, bedeutende Grabmäler (Familie von Miltitz) auf dem Kirchhof
  • nach rechts in die Oberauer Straße biegen
  • rechts abbiegend über den Thomas-Müntzer-Ring zum
 
  • Schloss Oberau

 
Aufzählung

Schloss Oberau

  • 1276 als Wasserburg erstmalig erwähnt, Umbau 16./17.Jh.und Mitte 19.Jh.; berühmte Gäste waren Ch. F. Gellert , J.G. Fichte u. a., seit 1945 für Wohnzwecke und später auch museal genutzt

Ziel der 4. Etappe

 
Aufzählung

Weg zum Bahnhof Niederau (Züge in Richtung Dresden bzw. Leipzig)

    • über den Thomas-Müntzer-Ring
    • Am Mühlhübel (links)
    • und die Großdobritzer Straße (rechts)
    • Bahnhof Niederau
      (Erbaut 1842 und damit ältester in Betrieb befindlicher Bahnhof Deutschlands)

 
Aufzählung

Weg zu Haltestellen von Straßenbahn und Bus

    • die Alte Dresdner Straße weitergehen
    • etwa 1,2 km durch den Ortskern von Weinböhla
    • Endhaltestelle der Linie 4 der Straßenbahn nach Radebeul und Dresden
       

    Von Oberau nach Weinböhla fährt auch der Bus 459.

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten sowie weitere Beratung erhalten Sie bei

Tourist-Information Radebeul
Meißner Straße 152
01445 Radebeul
Tel.: 0351 / 19433, Fax: 0351/8954122
Email:     tourismus@radebeul.de
Internet: www.radebeul.de

Tourist-Information Coswig
Karrasstraße 2
01640 Coswig
Tel.: 03523 / 66330, Fax: 03523 / 66339
Email:      info@coswig.de
Internet: www.coswig.de

Weinböhla-Information
Kirchplatz 2
01689 Weinböhla
Tel.: 035243 / 56000, Fax: 035243 / 560056
Email:      touristinfo@weinboehla.de
Internet: www.weinboehla.de

Tourist-Information Meißen
Tourismusverein Meißen e. V.
Markt 3
01662 Meißen
Telefon: 0 35 21 / 4194-0; Fax: 0 35 21 / 419419
Email:     service@touristinfo-meissen.de
Internet: www.touristinfo-meissen.de

 

Talkenberger Hof
Coswig

 

Winzerhöfe am alten Weinberg Talkenberg

 

Ehemaliges Weingut Paulsberg

 

Weingut Matyas

 

Spitzgrundmühle

 

Laubenhöhe

 

Schloss Lauben
Weinböhla

 

Laubenschlösschen

 

Weinböhla Albertturm

 

Weinböhla Wartturm

 

Freilichtbühne auf dem Gellertberg Oberau

 

Wasserschloss Oberau